Salvete discipuli discipulaeque! Bonjour, mesdames et messieurs!

Aber nein, Französisch hat man hier vor ungefähr 2000 Jahren noch nicht gesprochen! Nur Latein. Oder Germanisch.
Trotzdem nehmen wir Lehrer heute mal ganz bewusst nicht nur Schüler mit auf einen Römerausflug, die Latein lernen, sondern auch die, die sich für Französisch entschieden haben.
Und warum?
Wenn wir in Gedanken 2000 Jahre zurückgehen, befinden wir uns hier an der Grenze des Römischen Reiches. Dieses war das größte Reich der antiken Welt, es reichte von Britannien im Norden bis nach Nordafrika im Süden, von Portugal im Westen bis nach Syrien im Osten.
Wenn wir jetzt uns, unsere Klasse, unsere Freunde, Sitznachbarn, alle, die wir hier sind, betrachten, wird schnell klar, dass wir, hätten wir vor zweitausend Jahren gelebt, alle Bewohner des Römischen Reiches gewesen wären! Wir hätten alle die gleichen kulturellen Wurzeln gehabt.
Nun hat sich das Rad der Geschichte weitergedreht, die Kulturen in den verschiedenen Ländern haben sich unterschiedlich entwickelt, es ist eine große Vielfalt des täglichen Lebens, der Religionen, der Musik, der Kunst entstanden. Das ist wunderbar und spannend und macht unser Leben bunt. Und dennoch wollen wir heute gedanklich 2000 Jahre zurückgehen in die Zeit, als das Leben im Römischen Reich noch etwas einheitlicher aussah.

Quelle: http://www.michaelmaxwolf.de/antike/rom/karte_roemisches_reich.htm

Die Fahrt zur Saalburg – Fotostrecke

Die Saalburg                           

Am 13. Juni 2017 unternahm die gesamte Jahrgangsstufe 6 einen Ausflug zur Saalburg.
Früh morgens starteten wir mit drei Bussen. Die Saalburg liegt in der Nähe von Bad Homburg auf dem Saalburgpass im Taunus. So waren wir nach einer kurzen und lustigen Busfahrt schon fast am Ziel. Das war auch gut so, denn unser Busfahrer Dieter, der eigentlich sehr lustig war, hatte einen schrecklichen Musikgeschmack.
Vom Ziel trennte uns jetzt nur noch eine ausgiebige Wanderung und so liefen wir alle quer durch den Wald am Limes entlang zur Saalburg.
Nach der Wanderung mussten wir allerdings erst einmal eine kleine Pause einlegen, da wir fix und fertig waren.
Etwas ausgeruht konnten wir nun das weltweit einzige rekonstruierte Römerkastell bewundern.
Nachdem wir durch das Haupttor, die Porta Praetoria, gegangen waren, unternahmen wir, auf den Spuren der Römer, eine Zeitreise.
Zur Römerzeit lag die Saalburg an der Grenze des römischen Reiches zu den germanischen Stammesgebieten. Von dort bewachte man die einstige Grenze des Römischen Weltreiches, den Limes.
Bereits um 90 n. Chr. entstand an dieser Stelle ein erstes Holzkastell, das als Militär-lager für eine Truppe mit 120 bis 160 Mann diente. In seinem letzten Ausbauzustand  um 200 n. Chr. war das Lager eine große steinerne Befestigungsanlage mit Unterkünften, Ställen, Verwaltungs- und Vorratsgebäuden. Zeitweise haben im Kastell und im angrenzenden Dorf bis zu 2000 Menschen gelebt. Als nach der Niederlage gegen die Germanen die Römer den Limes und das Kastell um 260 n Chr. aufgaben, verfiel die Saalburg und das Dorf.
Im Jahr 1897, also vor genau 120 Jahren, beschloss Kaiser Wilhelm II die Rekonstruktion der Saalburg. Der Wiederaufbau dauerte zehn Jahre.
Heute kann man die komplette Umwehrung, Gebäude aus Stein und Holz und rekonstruierte  Backöfen sehen. Inszenierte Räume, Modelle und archäologische Funde machen die Wohn- und Arbeitswelt der Soldaten und der Bevölkerung im Dorf vor den Toren anschaulich.
Wir haben durch diesen Ausflug einen guten Einblick in die Geschichte, Kultur und Le-bensart der Römer bekommen.
Aber leider war der Ausflug viel zu schnell zu Ende.
Lena Lomosik, 6c

Quelle: https://wissenschaft.hessen.de/sites/default/files/styles/artikel-detail/public/medi/hmw/saalburg_eingang_480_px.jpg?itok=LBnq_xex

Die Fahrt zur Saalburg – das sagten Schülerinnen und Schüler
(Originalton ☺ )

„Ich fand die Führung sehr schön, weil alles gut erklärt wurde also mit den Beispielen.“

„Ich fand die Busfahrt und die Wanderung am schönsten.“

„Ich fand alles gut, aber vor allem hat mir das freie Bewegen gefallen, da man so die Saalburg auf eigene Faust beobachten konnte.“

„Ich fand die nachgestellten Räume in der Saalburg sehr interessant.“

„Ich fand die Burgführung am besten.“

„Am schönsten fand ich, als Cici, Elli und ich in der Freizeit Eis gegessen und Videos gemacht haben.“

„Ich fand alles außer die Führung cool (war ein bisschen langweilig). Ich fand das Essen megalecker. Und den ganzen Einkaufsladen richtig nice.“

„Ich fand die Wanderung besonders toll, weil die abwechslungsreiche Natur sehr spannend aussah (Brennesseln, Bäume lagen quer über den Weg, …). Die Busfahrt war aber auch super.“

„Die Führung war sehr aktiv und gut.“

„Mir hat alles gut gefallen. Den 7 km langen Weg fand ich ein bisschen lang.“

„Ich fand es schön, dass uns das alles an einem Schüler erklärt wurde, also das Leben eines vorherigen Germanen bis zu einem Römer.“

„Ich fand es besonders toll, Zeit mit seinen besten Freunden verbracht zu haben, und dass die Ritter so viel Gewicht tragen müssen, ist bemerkenswert.“

„Dass die Burg, obwohl es nur Reste gab, noch so aussah wie früher.“

„Das coolste war, als Laura, Alexa und ich gepicknickt haben.“

„Ich fand die Wanderung besonders schön, aber ich denke, das Beste war, als wir die Führung in der Saalburg hatten und das Thema Rüstung.“

„Ich fand die Führung am besten. Sie war interessant und informativ.“

„Ich fand die Museumstour am besten, weil es sehr spannend und lustig war.“

„Die Wanderung war toll und als wir machen durften was wir wollten.“

„Am besten fand ich das Wandern, weil ich gerne wander.“

„Ich fand alles gut. Eis gab es früher noch nicht.“

„Der Ausflug war cool!!!!“