Erlebnisberichte über einen Ausflug nach Frankfurt und zum Bibelhaus-Erlebnismuseum am Projekttag Religion

Bericht 1

Am Dienstag, dem 29. Januar 2019 sind wir (die evangelische Religionsgruppe aus den Klassen 8a,d und e) unter der Führung von Frau Klodt, Frau Becker und Frau Safari-Schad nach Frankfurt zum Bibelhaus gefahren. Dafür trafen wir uns am Hauptbahnhof in Wiesbaden um 8:15 Uhr. Um 8:32 Uhr saßen wir dann auch endlich in der Bahn. Kurz nach 9 kamen wir dann auch am Frankfurter Hauptbahnhof an. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Bibelhaus. Das Bibelhaus ist ein Erlebnismuseum, in dem man etwas über Bibeln lernt.

Im Bibelhaus ging es auch direkt los mit dem Erlebnis. Uns wurde ein Raum gezeigt, in dem es um das Alte Testament ging oder mehr um Abraham und Sarah. In dem Raum war ein riesiges Nomadenzelt aufgebaut mit Mühlstein und allem Drum und Dran. Doch beim Zeigen alleine bliebt es nicht, denn plötzlich hieß es „Schuhe aus“ und wir sollten uns in nach Geschlechtern getrennt in zwei Reihen aufstellen. Zwei Schüler (ein Junge und ein Mädchen) wurden dann als Abraham und Sarah ausgewählt. Beide mussten den Rest der Schüler (ihre Gäste) empfangen. Gegrüßt wurde hierbei mit einem „Schalom“, was übersetzt „Frieden“ bedeutet. Wir lernten auch, dass das Schuhe-Ausziehen ebenfalls eine Art der Begrüßung war, denn früher wusch man den Gästen ihre Füße, bevor sie das Zelt betraten. Im Zelt setzten wir uns dann wieder nach Geschlechtern getrennt hin: Jungs rechts. Mädchen links. Im Zelt wurde uns dann die Geschichte von Abraham und Sarah vorgetragen und es wurden die Anfänge der Bibel erklärt: Erzählungen.

Fertig mit dem Nomadenleben durften wir unsere Schuhe wieder anziehen und uns auf den Weg in den Keller zu Martin Luther machen. Dort guckten wir uns in einem kleinen Comic nochmal das Leben von Martin Luther an. Danach konnten wir noch etwas drucken und uns frei in der Lutherabteilung bewegen.

Nach dem Bibelhaus war es uns erlaubt, noch etwas in der Stadt bummeln zu gehen. So kam es, das wir in kleinen Grüppchen, bestehend aus mindestens drei Leuten, durch die Frankfurter Innenstadt liefen, bis wir uns um 13.55 Uhr wieder am „Römer“ treffen sollten. Insgesamt war der Ausflug ein sehr gelungener und den meisten (inklusive mir) gefiel das Bibelhaus besser als erwartet.

Greta Wagenpfeil, 8d

Bericht 2

Auch wenn ich ein paar Minuten zu spät kam – aufgrund des Schnees und einem Rohrbruch in unserer Straße – konne ich doch noch mit meinem Reli-Kurs zusammen mit der S-Bahn zum Frankfurter Hauptbahnhof fahren. Trotz unfreundlicher Fahrgäste hatte ich Spaß mit meinen Freunden und am Ende kamen alle gut gelaunt unter der Betreuung von unserer Reli-Lehrerin Frau Klodt und den Referendarinnen Frau Becker und Frau Safari-Schad an. Vor dem Bibelhaus haben wir Schokolade ausgeteilt bekommen, und als der Kurs reingelassen wurde, hatte man noch eine relativ lange Wartezeit in der Garderobe, bevor die Führung begann. Zuerst wurden wir die Treppen hoch in einen großen Raum geführt, in dem viele alte Gegenstände waren, wozu aber nichts weiter gesagt wurde, denn wir haben uns nur mit dem großen Zelt beschäftigt, das sich als Nomadenzelt herausstellte. Dazu noch das Nomadenzelt von Abraham und Sarah! Wir lernten, wie sie aussahen, lebten, also was sie machten usw. Die war mit am interessantesten, da uns eine Geschichte erzählt wurde und wir eine alte Getreidemühle benutzen durften. Der Hintergedanke dieses Teils der Führung war aber die Vorgeschichte der Bibel: wie die alten biblischen Geschichten früher erzählt und erst später aufgeschrieben wurden.

Nachdem wir in den Keller gelotst worden waren, standen wir vor einem Raum, in dem endlich die Bibeln waren. Als die Erklärung vorbei war, was wir in diesem Raum machen werden, durften wir direkt zur alten Druckerpresse, welche mich sehr fasziniert hat. Um die Druckerpresse herum standen zum Teil gedruckte und handgeschriebene Bibeln, wobei die handgeschriebene auch aussah wie gedruckt. Hiernach durften wir uns frei im Raum bewegen und uns alles angucken und ausprobieren Unter anderem konnte man Luther-Zitate zusammenstellen und Postkarten mit Stempeln verzieren. Insgesamt fand ich den Teil mit dem Nomadenzelt besser. Der andre Teil ist bestimmt nicht jedermanns Sache, kann aber auch interessant sein. Aber ich empfehle jedem, der sich dafür interessiert, das Bibelhaus-Erlebnismuseum und dann dort – wie ich – eine kleine Spende zu hinterlassen.

Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen durfen wir uns danach in mindestens Dreiergruppen frei in der Frankfurter Innenstadt bewegen. Dort haben wir gute Straßenmusiker gesehen, uns Frankfurt angeguckt und uns den Bauch vollgeschlagen. Um 13.55 Uhr haben wir uns an der U-Bahn-Haltestelle „Am Römer“ getroffen, um von dort zur S-Bahn zu gelangen, um dann zum Wiesbadener Hauptbahnhof zu kommen. Dann zählte uns Frau Klodt noch durch du wir durften nach Hause.

Das war mein Erlebnisbericht zum Bibelhaus-Erlebnismuseum in Frankfurt.

Luca Breuer, 8d