Hommage an Queen

Die starke Nachfrage nach über 1300 Karten für „Queen“ aus unserer Schülerschaft hatte seitens der Theaterdirektion zu dem Angebot einer geschlossenen Veranstaltung nur für die Schulgemeinschaft geführt. Laut Staatstheaterleitung ist „so etwas noch nie da gewesen“. Die starke Nachfrage lag unter anderem daran, dass in „Queen“ einige unserer Schüler/innen auftreten, darunter auch Daniil Simkin , der schon mehrere internationale Ballettpreise gewonnen hat. Auch in unserer „geschlossenen“ Vorstellung wurde er von seinen Mitschülern begeistert gefeiert.

Geschlossene Vorstellung für das Diltheygymnasium

„Das Große Haus ganz allein für uns!“ – Das war das Motto, unter dem sich 1020 Schüler, Eltern und Lehrer der Diltheyschule am Freitag, d. 20.Januar, im Wiesbadener Staatstheater versammelten.
Grund war eine eigens für die Diltheyschule organisierte Vorstellung des Balletts „Hommage an Queen“. Da mehrere Schüler der Diltheyschule an dieser Inszenierung mitwirken, kam die Idee einer eigenen Vorstellung für das humanistische Gymnasium auf.
„We will rock you“ , einer der bekanntesten „Queen“- Songs, eröffnete den Ballettabend. „Hommage an Queen“ will an die britische Rockband „Queen“ und ihren Sänger Freddie Mercurie erinnern und ihnen gebührende Ehre erweisen. Der Wiesbadener Ballettdirektor Ben van Cauwenbergh hat zu ihren Erfolgssongs Choreographien entworfen, welche den jeweils speziellen Charakter der Musik und auch der vier Bandmitglieder hervorheben und näher beleuchten. Einige Szenen werden durch Videoeinspielungen der Band und der Balletttänzer untermalt. Diese Effekte wurden von Dmitri Simkin gestaltet.
Dmitri Simkin ist der Vater von Daniil Simkin, einem Schüler der 13. Klasse des Diltheygymnasiums. Sie tanzen in „Hommage an Queen“ einen Part zu zweit. Daniil fing mit sechs Jahren an Ballett zu tanzen, gehört schon jetzt zum international anerkannten Tänzernachwuchs und gewann auch schon einige internationale Preise, zuletzt den Gloria Grand Prix in Helsinki. Sein Karriereziel ist, auf den größten Ballettbühnen der Welt aufzutreten. Für diesen Traum trainiert er schon jetzt als Schüler mindestens sechs Tage in der Woche mit seiner Mutter als Trainerin. Diese harte Arbeit wurde von den Mitschülern und Lehrern mit tosendem Applaus entsprechend honoriert.
Nachdem zum Abschluss die Kulthymne „We are the Champions“ gespielt worden war, ließ die Begeisterung nicht nach. Der Vorhang musste mehrere Male wieder geöffnet werden und das Ensemble sich immer wieder verbeugen.
Als der letzte Vorhang gefallen war, die Bühnentechniker schon anfingen aufzuräumen und die Mehrheit der Zuschauer das Theater verlassen hatte, wurde eine kleine Schülergruppe noch von Ben van Cauwenbergh hinter die Bühne geführt. Sie bekam einen guten Eindruck von der Arbeit hinter den Kulissen, wo der Ballettdirektor noch einige Fragen beantwortete und die Zuschauer als ein sehr begeistertes und engagiertes Publikum lobte. Nach diesem nicht selbstverständlichen Exkurs verließen auch die letzten Besucher das Staatstheater. Für die Zuschauer, die alle zur Schulgemeinde der Diltheyschule gehören, war dies ein außergewöhnlicher Abend, an den sie sich sicherlich noch lange erinnern werden.

Eva Koch, Lydia Koreng, Eike Pradt

Schulbesuch im Staatstheater

Am 20. Januar war ein besonderes Erlebnis für Schüler, Lehrer und Angehörige der Diltheyschule. Als geschlossene Gesellschaft besuchten sie zusammen das Ballett „Queen“. Angeregt wurde diese Idee von der Schulleiterin Frau Beek bereits letztes Jahr. Ein Grund, ausgerechnet in „Queen“ zu gehen, ist die Tatsache, dass der Dilthey-Schüler Daniil Simkin mit seinem Vater Dmitrij Simkin ein Duett in diesem Stück tanzt. Daniil, Schüler der 13. Klasse, ist bereits jetzt ein bekannter Tänzer mit vielen Auszeichnungen. Unter diesem Aspekt und dem, dass „Queen“ ein sehr sehenswertes Ballett ist, wurde es für dieses Gemeinschaftsprojekt ausgewählt.
So saßen am Freitag 1.000 mit Spannung geladene Zuschauer im ausverkauften Großen Haus. Seit dem Sommer liefen die Vorbereitungen für diesen Abend auf Hochtouren. Der Lehrer Dr. Schubert übernahm die Organisation.
Der Abend stellte sich als voller Erfolg heraus. Das Publikum war gleich gefangen. Daniil wurde nach seinem Auftritt mit nicht endendem Beifall umjubelt. In der Pause wurden dann die ersten Eindrücke untereinander ausgetauscht. Diese lauteten meistens: „Toll!“, „Einfach genial“, teilweise standen einige Zuschauer den Tränen nahe. Nach der Pause ging es genauso weiter. Die Lieder von Queen steckten jeden an und wurden öfters mitgesungen. Der Abend war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis – für Publikum und Tänzer gleichfalls. Der Beifall am Ende der Vorstellung war minutenlang, unzählige Vorhänge bildeten den Abschluss dieses so besonderen Abends.

Katharina Rohrer, 12. Jg.