Salut, bonjour, ça va!

Auch dieses Jahr gab es wieder den traditionellen Frankreichaustausch zwischen der Diltheyschule Wiesbaden und dem Collège Calypso in Montreuil-Bellay.

Um die 42 Schüler nahmen auch dieses Jahr wieder am Austausch teil und sammelten praktische Erfahrungen in Französisch sowie Deutsch. Vom 25. November bis zum 4. Dezember war der Austausch dieses Jahr angelegt, pünktlich somit zum Beginn der Weihnachtszeit in Wiesbaden und Umgebung. Jeder deutsche Schüler kannte seinen französischen Austauschpartner nur durch Briefe, die einander durch die Schule vermittelt wurden und so war die Freude natürlich groß, als man nun letztendlich aufeinander traf. Doch nicht nur neue, sondern auch altbekannte Gesichter freuten sich, denn durch die jährliche Durchführung des Frankreichaustausches trafen frühere Teilnehmer auch wieder auf Freunde oder Geschwister vom letzten Jahr. Wie jedes Jahr gab es auch wieder jeden Tag einen strammen Zeitplan, der eingehalten werden wollte, und so kehrte man abends erschöpft nach Hause zu der Gastfamilie zurück. Die Franzosen besuchten die Wiesbadener Innenstadt, wo sie mithilfe einiger ihrer Austauschpartner eine Rallye in kleinen Gruppen absolvierten und besichtigten viele interessante Orte in Wiesbaden und Umgebung.

Natürlich durfte „ein Tag lang die deutsche Schule besuchen“ nicht fehlen! Am 27. November besuchten sie in kleinen Gruppen den Unterricht, wobei Franzosen und Deutsche lernten und sich gegenseitig bei schwierigen Aufgaben wie z.B. in Fremdsprachen halfen.

Ein besonderes Ereignis bildete auch der Besuch eines Musicals im Frankfurter Hof in Mainz. Warum das gerade so besonders war? Es war eine Musical Aufführung der Musical AG der Diltheyschule. Aladin hieß das Stück, welches alle Zuschauer in ein märchenhaftes Abendland entführte und obwohl die Franzosen wahrlich nicht alles verstanden, gab es begeisterte Rückmeldungen.

Der 4. Dezember war der letzte und auch traurigste Tag des Austausches, denn es war ein vorübergehender Abschied. Schon vor Schulbeginn standen die Austauschpartner am Bus und die ein oder andere Träne rollte wohl auch, denn es hieß erst einmal Adieu mon ami.

Doch alle, Deutsche sowie Franzosen, freuen sich jetzt schon auf das Wiedersehen im Frühjahr, wenn die Deutschen nach Montreuil-Bellay fahren und Frankreich unsicher machen.