Tag der Naturwissenschaften 2010

Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik zum Anfassen

Wie auch in den Vorjahren waren die Viertklässler und deren Eltern positiv beeindruckt, zum einen von den gut ausgestatteten Fachräumen, zum anderen vom besonderen Engagement der Lehrpersonen und Schülerhilfskräften und den gelungenen Experimentierstationen mit hohem Aufforderungscharakter und altergerechten Anleitungen und Erklärungen.

Das vielfältige Lob für die überaus gelungene Veranstaltung möchte ich auf diesem Weg an alle mit der Vorbereitung und Durchführung Beteiligten weitergeben. Im Einzelnen ist nachfolgend das umfangreiche Angebot mit nur exemplarischen Spotlights aufgelistet:

Biologie-Stationen (Herr Belz, Frau Leiß): Besondere Faszination übten die mikroskopischen Ausblicke auf „eklige Tier“ aus, sowie auch die Einblicke beim Auseinadernehmen des Modells eines menschlichen Torsos.

Mathematisch-physikalischer Basar (Frau Emmel, Frau Loche): Beeindruckend die nicht runden Seifenblasen, die beim Durchstechen mit einem angefeuchteten Finger nicht kaputt gingen. – Riesenandrang beim Bonbonschätzen. Schätzungen wurden bis kurz vor Wettschluss abgegeben. Insgesamt über 70 Eintragungen. mit Werten von 32 bis 444 Kaubonbons. Die Gewinnerin konnte das Glas mit 117 Bonbons mit nach Hause nehmen.

Physikalische Zaubereien (Herr Schilp): Mit einfachen Materialien erzeugte Flaschenteufel (Cartesianische Taucher) wurden von ihren Schöpfern stolz von Station zu Stadion getragen oder in die Obhut der im Atrium wartenden Eltern gegeben.

Physik-Stationen (Herr Jörg, Frau Schlenker): Die nicht immer passenden Dreiecksschatten brauchten so manchen zunächst zum Verzweifeln; umso größer war dann das „Heureka“. Auch das Fesselexperiment. ist immer wieder fesselnd.

Stationen-Experimente Chemie (Herr Dr. Pschorn): Immer wieder großer Andrang: niemand wollte ohne versilberte oder vergoldete Münzen nach Hause gehen. Kurzes Erschrecken beim knallenden „Rakentenstart“.

Offener Computerraum und Ziegenproblem (Herr Birkner): Simulation einer amerikanischen Spielshow an der Diltheyschule. Verblüffung nicht nur bei den Kindern: „Warum erhöht sich die Gewinnchance beim Wechseln der Tür?“

Offener Computerraum und Basteln von Raketen (Herr Feige, Herr Haun): Die etwas feuchten Starts der selbst gebastelten Raketen übte eine große Anziehungskraft aus. Natürlich sollten alle gebauten Prototypen auch ihren Jungfernflug absolvieren. So manche Eltern waren froh, als sie nach offiziellem Veranstaltungsende um 12 Uhr ihre zunächst vermisst geglaubten Kinder auf dem Schulhof fanden und noch den einen oder anderen Raketenstart miterleben konnten.

Elke Hasenbank-Kriegbaum