Raptoren, Monster und drei Kameras: Unser Projekt „Stop-Motion-Filme drehen“

Wie bringt man einen Raptor dazu, einen Satz zu machen? Wer soll dem Monster das Schwert ins Herz stoßen? Und zu welcher Musik?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich fünfzehn Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren unter der Anleitung eines Teams aus älteren Schülern, einer Studentin und Frau Oedekoven als Projektleiterin. Anastasia Gehdt, Studentin für Mediendesign, führte uns in die Geheimnisse und Tricks des Animationsfilms ein und vermittelte das erste Grundwissen. Philip Heinisch und Nicky Kraft leiteten jeweils eine Arbeitsgruppe.

Mancher träumte davon, einen echten Blockbuster zu drehen, aber dann ließen wir es doch ein bisschen bescheidener angehen und animierten Legofigürchen, die spannende Abenteuer zu bestehen hatten: Im Chemielabor zum Beispiel, wo der verrückte Chemieprofessor Roland mit seinen Kolben und viel Dampf ein Monster zum Leben erweckte. Oder im Urwald, wo Jeff der Killer den Kampf mit diesem Monster aufnahm. Die letzte Szene spielte dann sogar im Schulhaus und enthielt eine spannende Verfolgungsjagd mit einem Jeep hinter einem flüchtenden Raptor her.

Alle Teilnehmer waren mit Ernst und Eifer bei der Sache, und jeder brachte sich nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ein. Die einen bewegten die Figürchen, andere bedienten die Kamera und wieder andere malten wunderschöne Schrifttafeln, die wir, ähnlich wie in alten Spielfilmen, zur Erläuterung des Geschehens einsetzten.

Uns hat es viel Spaß gemacht – wir wünschen euch viel Spaß mit dem fertigen Film!

Claudia Oedekoven