Projekttag bei Wiesbadener Tafel

Die Lerngruppe von Schulpfarrerin Inghild Klodt im Fach ‚Evangelische Religion‘ aus den Klassen 8 a, e und f hatte sich vorgenommen, an diesem Vormittag eine Sammelaktion für die Wiesbadener Tafel durchzuführen. Damit konnten wir das Unterrichtsthema ‚Diakonie – Dienst am Mitmenschen‘, das wir im letzten Jahr theoretisch bearbeitet hatten, nun in einem besonderen Projekt in die Tat umsetzen. (Erfahrungsbericht s.u.) Gemeinsam mit Ruth Friedrich-Wurzel, der Vorsitzenden des Vereins ‚Wiesbadener Tafel‘, wurde die Aktion inhaltlich vorbereitet und im Ablauf besprochen: Welche Supermärkte sind unsere Einsatzorte? Wer übernimmt vor Ort welche Aufgaben? Wie werbe ich für die Sammlung, ohne aufdringlich zu werden?  Achtung: Immer höflich bleiben, auch wenn Menschen an der Aktion Anstoß nehmen und ihrem Ärger Luft machen!

Am Ende des Projekttages konnte sich der Ertrag der Aktion sehen lassen: 50 Kisten mit gespendeten Lebensmitteln kamen an diesem Vormittag zusammen, und Frau Friedrich-Wurzel dankte uns herzlich für unseren Einsatz.

Mit unserem Religionskurs 8a/e/f führten wir ein Projekt durch, bei dem wir in Supermärkten für die Wiesbadener Tafel gesammelt haben.

Zur Vorbereitung trafen wir in der vorherigen Stunde die Leiterin der Tafel: Frau Ruth Friedrich-Wurzel. Sie erklärte uns genauer, wie die Aktion ablaufen sollte. Am Dienstag, den 27.01.2015 verteilten wir uns in Dreier- und Vierergruppen auf sechs verschiedene Supermärkte: den Lidl in Biebrich, den Rewe im Luisenforum und den in der Bleichstraße, den Hit in der Hasengartenstraße, den Aldi Süd in der Mainzer Straße und den Real ebenfalls in der Mainzer Straße. Nachdem wir mit Bussen dorthin gefahren waren, suchten wir den Filialleiter auf, der bei uns leider erst gar nicht erst über unser Kommen informiert war, uns aber trotzdem willkommen aufnahm. Er zeigte uns, wo wir uns hinstellen sollten, und er fragte sogar, ob wir Plakate oder Ähnliches bräuchten. Wir bauten unseren Stand auf, indem wir Kisten aufstellten und an einen Einkaufswagen ein Schild hängten, das unser Projekt genauer erklärte. Um die Lebensmittel zu sammeln, sprachen wir nun die Leute an, verteilten Flyer und baten sie, bei ihrem Einkauf jeweils ein Teil mehr für die Wiesbadener Tafel zu kaufen. Anfangs wurden eher wenige haltbare Lebensmittel mitgebracht, doch sobald wir einige Lebensmittel vorzeigen konnten, zeigten sich auch mehr Interessierte. Viele bewunderten unser Projekt und waren auch bereit, sich mehr Details zu unserer Sammelaktion anzuhören. Einige gaben uns auch Bargeld, von dem wir dann Lebensmittel im Supermarkt selbst kauften. Das hat auch viel Spaß gemacht. Natürlich bekamen wir auch Antworten wie „Ich bin aus Mainz“, oder Ähnliches. Doch insgesamt gab es auch viele, die bereit waren mitzumachen. Eine Dame brachte beispielsweise auch für uns Donuts mit, was uns sehr freute.

Gegen ein-zwei Uhr mittags kamen Leute von der Wiesbadener-Tafel, um die gesammelten Lebensmittel abzuholen. Wir hatten insgesamt 10 gefüllte Kisten vorzuweisen.

 Wir finden, dass das Projekt eine sehr gute Idee war. Es war schön zu wissen, dass wir mit der Aktion bedürftigen Menschen helfen konnten und trotzdem Spaß dabei hatten. Außerdem war es interessant zu beobachten, wie die Leute reagierten und es war eine gute Erfahrung, einfach mal Leute anzusprechen und auf sie zu zugehen.

 Claudia Luyven, Lilli Oevermann, Maike Reckermann, (8 e)