Projekttag im Buddhistisches Zentrum Wiesbaden der Karma Kagyü Linie

Unter einem Buddhistischen Zentrum hatten wir uns etwas anderes vorgestellt – eher eine Art kleinen Tempel, mit vielen Buddha Statuen und Räucherstäbchen, so wie man es aus Filmen kennt. Und ehrlich gesagt auch einen Mönch als „Chef“.

Die Realität sah dann aber ganz anders aus und war trotzdem nicht enttäuschend: Das Zentrum war eine kleine Mietwohnung. Auf den ersten Blick haben sich darüber natürlich alle gewundert, fanden es dann aber gar nicht schlimm. Als wir eintraten, wurden wir von zwei Mitgliedern, einem Mann und einer Frau sehr herzlich begrüßt und – ohne Schuhe natürlich – in einen Raum gebracht, wo es viele Bilder und Figuren von Buddhas, Lamas (nicht die Tiere, sondern buddhistische Lehrer, wie wir jetzt wissen) und buddhistischen Schutzpatronen gab. Das passte gut zum Wesen des Ortes. In diesem Raum durften wir die beiden dann mit unseren vorbereiteten Fragen löchern. Die beiden Buddhisten haben sich viel Mühe mit uns gegeben, alles beantwortet und erzählt wie sie dazu kamen Buddhist/in zu werden. Am Ende durften wir noch an einer kurzen Meditation teilnehmen – was für einige von uns eine große Herausforderung war, da man nicht kichern durfte (es gelang auch nicht allen). Zum Abschluss gab es ein paar Snacks und Getränke für uns, was wir sehr großzügig und nett fanden.

Insgesamt war der Besuch ein sehr schönes Erlebnis, das man weiterempfehlen kann, vor allem auch, weil unsere beiden buddhistischen Gastgeber uns gegenüber sehr herzlich waren!

Gissu Zarandi, 8a, und Alyssa Wiegmann, 8c