Reisereportagen über Melsungen

Gemeinsam mit der Klasse 7f ist die Klasse 7b der Diltheyschule kurz nach den Sommerferien auf Klassenfahrt nach Melsungen gefahren. Im Rahmen eines Deutschprojektes haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b in Gruppen ihre Eindrücke und Erlebnisse dieser fünf Tage in Form von Reisereportagen festgehalten. Einige dieser Reportagen werden nun hier veröffentlicht. Darin wird von verlorenen Aufgabenblättern, gruseligen Nachtwanderungen und anstrengenden Kanotouren berichtet. Aber lesen Sie selbst …

DIE KLASSENFAHRT

Montagmorgen ging es endlich los. Wir trafen uns alle um 8:15 Uhr und warteten auf den Reisebus, der uns nach Melsungen bringen sollte. Mit Verspätung traf er dann auch ein und wir luden mit viel Gedränge unser Gepäck ein. Schließlich hatten wir alle unsere Plätze gefunden und wir fuhren los. Für die meisten wurde die Fahrt nicht langweilig, denn es gab viel zu bereden. Als wir dann angekommen waren, führte uns der Herbergsvater in die Regeln der Jugendherberge ein. Danach teilte unsere Lehrerin die Zimmer ein. Wir aßen zu Mittag, es gab Nudeln mit Soße, machten eine kurze Pause und gingen zu Fuß nach Melsungen in die Innenstadt. Dort machten wir eine Stadtrallye. Die Gewinner sollten nach der Party, die am Donnerstagabend stattfinden sollte, zurück zur Jugendherberge gefahren werden, aber unsere Lehrer hatten das Lösungsblatt verloren. Am Abend machten wir eine Nachtwanderung. Es gab drei Schwierigkeitsstufen: 1. den Lichter-Weg, 2. den Dünnen-Seil-Weg und 3. den Dicken-Seil-Weg. Beim Lichter-Weg erschreckten uns die Lehrer und Zivis, das war total gruselig. Die anderen beiden Wege waren nicht so gruselig, weil wir nicht erschreckt wurden. Als wir die drei Wege hinter uns gebracht hatten, waren wir natürlich alle froh. In der Jugendherberge angekommen, fielen wir todmüde ins Bett.

Am nächsten Tag fuhren wir auf der Fulda Kanu. Beim Frühstück packten wir unsere Lunchpakete und danach ging es dann auch sofort los. Mit der Bahn fuhren wir zu der Stelle, wo die Kanus auf uns warteten. Der Kanulehrer Dirk erklärte uns das Paddeln. Wir teilten uns in Zweier- und Dreiergruppen auf, setzten uns in die Kanus und ließen uns von Dirk ins Wasser schieben. Damit wir ein Gefühl für unser Kanu bekamen, sollten wir ca. 100 Meter flussaufwärts paddeln. Als wir dann den Bogen raus hatten, ging unsere eigentliche Tour los: 15 Kilometer flussabwärts! Also fuhren wir gemütlich los. Nach ca. einem Kilometer kamen wir an eine Schleuse. Ein paar Kinder bekamen Angst und Dirk brachte sie sicher an Land. Währenddessen mussten wir warten.

Diese Pause nutzten wir zum Essen. Dann fuhren wir in die Schleuse. Zwei Kinder durften die Schleuse betätigen. Nach der Schleuse kam ein schnelleres Stück und wenn man nicht gut aufpasste, fuhr man plötzlich rückwärts. Es machte sehr viel Mühe und kostete sehr viel Kraft sich wieder umzudrehen. Fast wären ein paar dabei gekentert. Aber nur fast! Zum Glück!!! Nach der Hälfte der Strecke machten wir eine geplante Pause. Anschließend machten wir Besatzungstausch. Auch diesmal übten wir wieder, bevor es weiter ging. Als wir ein Stück gefahren waren,kam Dirk auf die Idee uns nass zu spritzen, obwohl er anfangs sagte,dass wir keine Wasserschlacht machen sollten. Jedenfalls lieferten wir uns eine große Wasserschlacht: alle gegen Dirk! Dabei wurden leider die beiden anderen in Dirks Boot sehr, sehr nass — und Dirk natürlich nicht! Als wir am Ende der Tour ankamen, waren wir richtig happy, denn Kanu fahren strengt an, macht aber viel Spaß. Zurück in der Jugendherberge aßen wir Abendbrot.Am nächsten Morgen wachten wir müde auf. Heute stand eine Wanderung, Schwimmbad und Abschlussparty auf dem Plan. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in den Wald, wo wir eine Kunstwanderung machen wollten. Auf dem Weg waren viele traurig: einige wegen des bevorstehenden Endes der Klassenfahrt, einige wegen anderer Probleme. Nach der Wanderung aßen wir zu Mittag, danach machten wir eine Pause,bis wir zum Schwimmbad gingen. Dort waren wir nicht lange, weil wir uns auf die Party vorbereiten wollten und weil sie ziemlich bald anfing. Die Party fand in einem Häuschen, das einige Kilometer entfernt war, statt. Wir mussten hinlaufen. Dort erwarteten uns die Zivis, die schon grillten. Wir aßen und sammelten danach Feuerholz für das Lagerfeuer, das einige Jungen später machten. Als es dunkel wurde, machten wir eine Disco. Viele tanzten, doch einige waren entweder mit dem Feuer beschäftigt oder saßen dort. So gegen 23 Uhr kamen wir erschöpft und hundemüde zur Jugendherberge zurück. Wir waren froh, endlich ins Bett gehen zu können, denn unsere Füße taten höllisch weh. Ausnahmsweise wurde nicht geredet. An jenem Morgen wachten wir alle ein bisschen traurig auf, weil wir ja danach zurückfahren mussten. Es wurden die Sachen gepackt und danach gab es Frühstück. Kurz danach kam der Bus und wir fuhren zurück. Wir waren natürlich froh unsere Eltern zu sehen, aber die Klassenfahrt hätte ruhig etwas länger dauern können.

Reporterinnen: Sabine, Ksenia, Renée

KLASSENFAHRT NACH MELSUNGEN

Die Anfahrt

Es war Montag, der 11.08.2008, 8:15 Uhr. Die Klassen 7b und 7f standen auf dem Bürgersteig und warteten auf den Bus, der sie in die Jugendherberge nach Melsungen fahren sollte. Als dieser eine halbe Stunde später als erwartet eintraf, gab es großes Gedränge, weil durch die Verspätung alle genervt waren und jeder neben seinen Freunden sitzen wollte. Dann saßen endlich alle im Bus und packten ihr Frühstück aus. Da sagte der Busfahrer — nicht unfreundlich –, dass in seinem Bus nicht gegessen werden dürfe. Natürlich aßen wir trotzdem. Um 12:00 Uhr kamen wir an. Die Zimmeraufteilung verlief relativ glatt (auch wenn nicht alle mit ihren Zimmergenossen einverstanden waren). Am Nachmittag gingen wir hinunter in die Innenstadt Melsungens, die zum Großteil aus Fachwerkhäusern besteht. In kleinen Gruppen lösten wir Aufgaben einer Stadtrallye. Um halb fünf trafen wir uns, um wieder zur Jugendherberge zu gehen. Die Gewinner dieser Rallye sollten eigentlich nach der Party am Donnerstag mit einem Taxi zur Jugendherberge gefahren werden, leider wurden jedoch die Lösungen verlegt, weshalb niemand in den Genuss kam, gefahren zu werden.

Eine Nachtwanderung

Es war dunkel. Vor uns hörten wir Schreie. Wir befanden uns in einem Wald und folgten einem Lichterpfad. Immer in Dreier- oder Vierergrüppchen liefen wir den langen, finsteren Weg entlang. „Da ist einer!“ „Nein, das ist nur ein Baumstamm.“ „Wenn du meinst…“ Leider falsch gemeint. Die Gestalt sprang aus dem Gebüsch auf uns zu. Wir kreischten wie kleine Kinder, bis wir merkten, dass es nur der Zivi Benjamin war, der in der Jugendherberge arbeitete. Zu weiterem Entsetzen führte es, dass hinter einigen Bäumen auch andere Zivis und Lehrer lauerten. Weil wir den Lichterpfad so schnell wie möglich hinter uns bringen wollten, holten wir die Gruppe vor uns unabsichtlich ein. Als Belohnung gab es zum Schluss für jeden einen Becher Wasser.

Kanutour mit „Dirrrrk“

Am Dienstag, dem 12.08.2008, mussten wir früh aufstehen und uns Lunchpakete zusammenstellen. Wir wussten, dass wir eine Kanutour machen würden, doch wir hatten keine Ahnung, was das für ein Trip werden würde. 15 Kilometer Kanufahrt, das bei teilweise strömendem Regen und „Dirrrrk“ (wie wir ihn nannten), der uns das Kanufahren beibrachte. Anfangs machte das Kanufahren wirklich Spaß, doch 15 Kilometer sind einfach sehr viel. Im Großen und Ganzen hat die Kanutour aber jedem gefallen. Am Abend fielen wir alle todmüde ins Bett.

Kassel

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Bahn nach Kassel. Zuerst gingen wir in das Naturkundemuseum, in dem es eine Hundeausstellung gab, die wir uns anschauten. Mittags fuhren wir mit der Straßenbahn zu den Wasserspielen. In kleinen Gruppen durften wir uns diese anschauen. Einige Gruppen kletterten bis zum Herkules hinauf, andere blieben zu den Füßen des Brunnens sitzen. Es war ein tolles Erlebnis für uns alle.

Donnerstag

Morgens liefen wir durch den Wald und sahen uns einige Kunstwerke an, die dort zwischen den Ästen hingen. Nachmittags gingen wir ins Freibad, leider war das Wetter nicht ganz so schön wie am Morgen. Am Abend gab es eine Abschlussparty, zu der wir zu unserem Bedauern hinlaufen mussten. Als wir dann circa eine Stunde später an der Grillhütte ankamen, gab es Grillwürstchen und erfrischende Getränke. Der ganze Abend war sehr schön, doch zu unserem Leidwesen mussten wir um 0:00 Uhr nachts durch den Wald zurück zur Jugendherberge laufen. Wir alle waren sehr müde, doch konnten wir noch nicht schlafen, da der ganze Tag, d.h. die ganze Klassenfahrt sehr aufregend gewesen war. Wir sollten schon am nächsten Tag abreisen? Die Woche war so schnell vorübergegangen!

Die Abreise

Am nächsten Morgen waren wir alle sehr müde, doch mussten wir trotzdem früh aufstehen, da einige von uns ihre Koffer noch nicht gepackt hatten. Frühstücken, Betten abziehen, Koffer packen und noch mal fegen, dann mussten wir schon hinunter in den Hof, weil der Bus kommen sollte. Leider kam der Bus wieder zu spät, was jedoch die Stimmung nicht senkte. Die Klassenfahrt war schön gewesen, doch natürlich freuten sich alle auch wieder auf zu Hause. Um 13:00 Uhr kamen wir an. Für uns alle war die Fahrt nach Melsungen ein tolles Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden.

Reporterinnen: Elena S., Gina und Luca

FRIEDE, FREUDE, KLASSENFAHRT

Wumms! Die Tasche eines Mitschülers landete knallend auf dem kalten,harten Boden der Haltestelle, bei der wir nach ca. zwei Stunden Busfahrt angekommen waren. Die Hinfahrt verlief ohne besondere Ereignisse, bis auf ein paar kleine Auseinandersetzungen zwischen einigen Schülern. Voller Vorfreude verließen ca. 60 Schüler und Schülerinnen nach dieser anstrengenden Fahrt den Bus und liefen mit ihren Taschen keuchend dem gelben, kleinen Gebäude, das sich als Jugendherberge entpuppte, entgegen. Es war ein großes Gedränge, weshalb wir nur sehr langsam vorankamen. Wir legten all unsere Sachen ab und erkundeten die Gegend. Nachdem wir in die Jugendherberge eingewiesen wurden waren, durften wir schließlich unsere Zimmer beziehen. Wir holten unser Bettzeug vom Wagen, bezogen die Betten, und rannten raus, um die Angebote zu besichtigen, und wir waren wirklich beeindruckt. Es gab einen Basketballkorb, zwei Tischtennisplatten (bei einer fehlte das Netz) und einen Kiosk, der auch gleichzeitig die Rezeption war.

Nach dem Mittagessen versammelten wir uns zur Stadtrallye. Obwohl wir zwischenzeitig von hartnäckigen Sekten aufgehalten wurden, lieferten die meisten ein ordentliches Ergebnis ab. Als wir wieder in der Jugendherberge waren, erlebten wir eine Überraschung: bereits beim Mittagessen hatte Herr Weinberger, der Jugendherbergsleiter, darauf hingewiesen, dass wir heute etwas später nach Hause kämen, aber keiner hätte gedacht, dass wir eine Nachtwanderung machen würden. Abends machten wir uns auf den Weg in den unheimlichen, dunklen Wald von Melsungen, wo wir uns zur Nachtwanderung trafen. Wir sollten drei Strecken überwinden: eine Lichterstrecke, eine Dünne-Faden-Strecke und eine Dicke-Faden-Strecke. Hin und wieder wurden wir von ein paar Lehrern erschreckt. Schließlich war die Nachtwanderung vorbei. Zurück in der Jugendherberge stürzten wir uns in die Betten. Die Nacht verlief ruhig, denn die Lehrer hatten alles so geplant, dass wir todmüde nach Hause kamen und zu müde waren, um Quatsch zu machen. Am nächsten Tag erwartete uns das Kanufahren. Direkt nach dem Frühstück zogen wir aus zum Bahnhof, wo wir mit dem Zug zu der Stelle fuhren, von der die Kanutour beginnen sollte. Dort trafen wir Dirk und bestiegen die Kanus. Es war eine sehr schöne und aufregende Fahrt, und glücklicherweise ist keiner gekentert oder verschollen gegangen, was sich bei der Klasse 7f ereignet hat. Manche machen sich gar keine Vorstellung, wie schwierig es ist, ein Kanu zu lenken. Wir hatten sehr viel Spaß und fielen wieder wie müde Säcke in die Betten.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach Kassel und wir besichtigten eine Ausstellung mit dem Titel „Auf den Hund gekommen“. Danach besuchten wir die berühmten Wasserspiele. Vor der Fahrt begegneten wir einigen Werbern von Arcor, einer Telefongesellschaft. Dann war es soweit. Nach einem langen, ungemütlichen, heißem Marsch kamen wir ganz oben an, wo eine riesige Herkulesstatue (man konnte sie nicht sehen, da sie wegen Renovierung verdeckt war) stand. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, wie die gewaltigen Wassermassen an den Kaskaden herunter flossen. Zum Abschluss gab es eine riesige Wasserfontäne. Einige unserer Mitschüler wurden nass bis auf die Haut, da sie näher an die Fontäne herangingen. Weitere Höhepunkte unserer Klassenfahrt waren eine Wanderung und ein Schwimmbadbesuch. Zum Abschluss gab es am letzten Abend eine Disko. Alles in allem war es doch eine schöne, lohnenswerte Klassenfahrt, an die wir immer mit guten Erinnerungen zurückblicken können.

Reporter: Jakob, Lukas, Frederic

KLASSENFAHRT MELSUNGEN 2008

Es war Nacht, als wir uns in den dichten Wald begaben. Wir wussten jedoch nicht, dass unsere Lehrer hinter den Bäumen lauerten, um uns zu erschrecken. Als Orientierung halfen uns nur ein paar Lichter, die jeweils in 20 Meter Abständen lagen. Die Nachtwanderung begann…Wir mussten viele Hindernisse überqueren und alle paar Meter sprang ein Lehrer aus dem Gebüsch. Es dauerte etwa drei Stunden, bis wir endlich wieder richtiges Licht sahen und an der Jugendherberge ankamen. Damit endete die Nachtwanderung und die Lehrer schickten uns in unsere Betten. Der nächste Tag begann schon früh, da eine Kanutour auf unserem Tagesplan stand. Wir frühstückten noch und nahmen uns ein Lunchpaket mit. Da uns kein Bus zu den Kanus brachte, mussten wir leider laufen, nach der Hälfte jedoch, nahmen wir den Zug. Als wir dann endlich ankamen, waren wir schon sehr nervös, weil wir Angst hatten zu kentern.

Die ersten paar Meter mit dem Kanu auf Wasser waren problematisch, aber dann kamen wir langsam in Fahrt. Auf den nächsten Metern kam eine Schleuse, in der wir etwa eine Viertelstunde warten mussten. Wir holten also alle unsere Lunchpakete raus und hielten uns gegenseitig an den Kanus fest. Es dauerte nicht lange, da gingen auch schon die Schleusentore auf. Wir fuhren ungefähr sieben Kilometer, dann hatten wir endlich wieder festen Boden unter unseren Füßen. Doch wir hatten uns getäuscht

, denn wie uns unser Leiter mitteilte, hatten wir noch acht Kilometer vor uns. Also schwangen wir uns nochmals in unsere Kanus und paddelten los. Die acht Kilometer vergingen eigentlich recht schnell, doch wir waren alle ein bisschen müde. Dann kamen wir endlich an…. Wir hatten es geschafft, dass keiner unserer Mitschüler gekentert war, doch wir waren alle ein wenig nass, da es manchmal geregnet hatte. Wir machten noch schnell unsere Kanus sauber und liefen dann wieder zur Jugendherberge. Der Mittwochmorgen begann. Mal wieder mussten wir uns zügig fertig machen, da wir nach Kassel fahren und vorher noch ins Museum gehen wollten. Wir packten noch unsere Rucksäcke und liefen dann bis zum Bahnhof.

Während wir auf den Zug warteten, aßen manche ihr mitgebrachtes Lunchpaket. Nach ungefähr einer halben Stunde stiegen wir aus dem Zug und nahmen die Straßenbahn. Als wir endlich vor dem Museum standen, führte uns eine Leiterin durchs Museum. Am Ende der Führung bekam jeder von uns einen Halbedelstein aus der Schatzkiste, aber auch nur, wenn er die gestellte Frage richtig beantwortet hatte. Wir machten eine Mittagspause, nachdem wir das Museum vorgestellt bekommen hatten. Als wir dann endlich bei den Wasserspielen ankamen, teilten wir uns jeweils Dreier- bzw. Vierergruppen auf, und durften uns bis ca. 17:00 Uhr an beliebigen Orten aufhalten. Fast alle gingen zu der berühmten Statur „Herkules ohne Kopf“, weil sie mit dem Wasser wieder runter laufen wollten. Als wir wieder runter gingen, sahen wir, dass zwei Schüler aus der Parallelklasse die Fontäne aufdrehten. Ein paar Minuten später ging sie auch schon an. Manche von uns gingen so nah an die Fontäne, dass sie total nass wurden. Nachdem wir uns ein wenig erholt hatten, machten wir noch schnell ein Klassenfoto und dann ging es zur Jugendherberge.

Am Donnerstag nach dem Frühstück brachen wir mal wieder zum Wandern auf, aber es hat sich gelohnt, denn das Ziel war ein Kunstpfad. Dort gingen wir einen Weg entlang, an dem in regelmäßigen Abständen Kunstobjekte zu sehen waren, z.B. ein riesiger Traumfänger zwischen den Ästen eines Baumes. Nach einer kurzen Stärkung in der Jugendherberge ging es am Nachmittag ins Freibad, natürlich wieder zu Fuß. Dort konnten wir springen, schwimmen und rutschen. Auf der Rutsche kam es manchmal zu Problemen, weil die Jungs diese immer wieder blockierten und wir uns dadurch gegenseitig ins Steißbein rutschten. Das Highlight des Tages und überhaupt von der Klassenfahrt war die Party am letzten Abend, wo wir natürlich wieder hinlaufen mussten. Allerdings war das Finden der kleinen Grillhütte gar nicht so leicht.

Als wir dann ankamen, warteten die Zivis der Jugendherberge schon mit dem Grillen auf uns. Also aßen wir die Würstchen und dann fing die Party erst richtig an! Wir drehten die Musik laut auf und selbst die Lehrer tanzten zur Musik, wie „Ein Stern“ von DJ Ötzi mit. Das Problem war nur, dass wir nicht nur hin-, sondern auch zurücklaufen mussten. Da war die Freude aber groß!

Nach vier tollen Tagen kam am Freitagmorgen der Bus, der uns nach Wiesbaden zurückbringen sollte. Wir hatten aber alle das Gefühl, als ob wir gerade erst aus dem Bus ausgestiegen wären.

Reporterinnen: Juliane, Eunhee, Ve