Romfahrt 2009

Vom 13.05.-20.05. fuhren wir, die Klasse 11a, nach Rom. Begleitet wurden wir von Herrn Dr. Schubert und Frau Beljan.

Am späten Vormittag standen meistens die Besichtigungen auf dem Plan, zu denen wir Schülerreferate hörten; manchmal hatten wir aber auch eine „richtige“ Führung gebucht. Interessant war beides, und am Ende waren wir richtig gut über die verschiedensten Sehenswürdigkeiten Roms informiert.

Nachmittags hatten wir Zeit zur freien Verfügung. In der Regel waren wir dann in der Innenstadt zum Shoppen und Eisessen oder wir haben uns auf die Spanische Treppe in die heiße Sonne gesetzt. Eingekauft wurden aber trotz der Luxusläden meist nur Fakes.

Auch mit dem Wetter hatten wir Glück: (fast) immer um die 30°C und strahlende Sonne. Es war so schön, dass wir an einem Nachmittag sogar nach Ostia an den Strand gefahren sind. Das war natürlich ein Highlight unserer Reise.

Aber auch abends war immer viel los. So gegen neun Uhr waren wir in Kleingruppen essen–in Restaurants, Pizzerien, Dönerläden oder auch bei McDonalds. Danach streiften wir durch Rom und genossen „La dolce vita“. Besonders die nächtliche Beleuchtung vieler Sehenswürdigkeiten war atemberaubend. Und auch wenn es ein paar „Pannen“ gab, als z.B. der Club, den wir uns ausgesucht hatten, geschlossen war, hat es doch immer Spaß gemacht, in der Dunkelheit noch durch die Stadt zu ziehen–vor allem, weil es immer noch angenehm warm war.

Manchmal feierten wir aber auch „nur“ auf den Zimmern – da war vor allem das Balkonzimmer von Marvin und Jonathan ein beliebter Treffpunkt, auch wenn der Nachtportier das nicht so lustig fand.

Am letzten Abend waren wir dann alle zusammen essen. Wir vernichteten die Reste der Klassenkasse und hatten viel Spaß, vor allem, als Herrr Dr. Schubert unsere nächtlichen Aktionen, die ja so geheim gewesen waren, entlarvte, und als Tristan sich noch eine zweite Pizza bestellte (trotz Vorspeise!).

Die Klau-Bilanz fiel relativ gut aus für eine Woche Rom: ein Handy war verschwunden, sonst nichts.

Für Lacher sorgte auch immer der durchdringende Pfiff Frau Beljans, wenn wir aussteigen mussten und sich alle Businsassen umdrehten und ebenfalls aussteigen wollten. Gianna half uns immer sehr gut aus, wenn gerade kein Einheimischer da war, der Englisch sprach. Eine tolle Erfahrung war auch der Angelus-Segen des Papstes, dem wir beiwohnten.

Insgesamt war es eine gelungene Studienfahrt, was nicht zuletzt auch an den Lehrern lag – hierfür noch einmal vielen, vielen Dank an Herrn Dr. Schubert und Frau Beljan!!

Und da (fast) alle mindestens eine Münze in den Trevi-Brunnen geworfen haben, werden wir mit Sicherheit auch noch einmal zurückkehren…

Judith Büttner