Suchtprävention: Rauchen-Risiken und Folgen

Im Rahmen der Suchtpräventionstage des Jahrgangs 7 hatte die Diltheyschule am 29.1.2014 gleich zweifachen hohen Besuch aus Mainz.

Universitätsprofessor Dr. med. Thomas Münzel, Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hielt in der Aula einen Vortrag und sprach mit den 150 Schülerinnen und Schülern über die Gefahren des Rauchen. Professor Münzel ist Begründer der gemeinnützigen Stiftung Mainzer Herz.

Das 05er Klassenzimmer hatte den Kontakt mit der Stiftung hergestellt und den Besuch ermöglicht.

Neben dem eindringlichen und sehr schülernahen Vortrag (siehe unten den Bericht einer Schülerin) bekamen die Schüler über die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung prämierte Initiative „Herz-Kreislauf-Spiel“ der Stiftung Mainzer Herz zudem einen spielerischen Zugang zu den Bestandteilen, den Funktionen und den Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems. Bei dem Spiel handelt es sich um große interaktive Modelle, die in drei verschiedenen Klassenräumen aufgestellt und von zwei Mitarbeiterinnen der Stiftung kompetent betreut wurden.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war zur großen Freude aller der Überraschungsgast Mainz 05 Profi Christoph Moritz. Er sprach mit den Schülern über das Rauchen, die Gesundheit und natürlich über Mainz 05 und der wichtigsten Nebensache der Welt – Fußball. Auch eine Autogrammstunde und gemeinsame Fotos standen auf dem Programm.

Alles in allem, eine gelungene, lehrreiche, abwechslungsreiche Veranstaltung. Doch wer könnte das besser zur Papier bzw. auf den Bildschirm bringen als ein Bericht einer Schülerin? Deswegen unbedingt weiterlesen:

Ein Professor der Uniklinik Mainz hat einen Vortrag zum Thema Rauchen gehalten. Er hat uns z.B. erzählt, dass sich das Leben um 30 Minuten verkürzt, wenn man eine Zigarette raucht oder dass eine Shisha so schädlich wie 100 Zigaretten ist.

Er hat uns auch Bilder der Zigarettenpackungen aus Neuseeland gezeigt, auf denen Leute abgebildet waren, die an den Folgen des Rauchens gestorben sind. Außerdem hat er gesagt, dass man sehr oft einen Kaugummiautomaten in Kombination mit einem Zigarettenautomaten findet und uns dazu ein Foto gezeigt.

Während des Vortrags wurden uns auch Videos gezeigt. Das eine Video wurde in Thailand gedreht. Kleine Kinder im Alter von geschätzten 5-6 Jahren sind mit einer Zigarette in der Hand zu Rauchern gegangen und fragten diese nach Feuer. Die sagten aber immer nur, dass sie nicht rauchen sollen und noch Kinder seien und das Rauchen gefährlich ist. Sie wiesen die Kinder darauf hin, dass Rauchen Lungenkrebs macht, man Raucherbeine bekommen kann, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auftreten können. Dann gaben die Kinder den Leuten Zettel in die Hand, auf denen stand: Warum machst du dir Sorgen um mich, aber nicht um dich? Die Kinder rannten ohne was zu sagen weg. Die Raucher machten meistens die Zigaretten aus und steckten den Zettel in die Tasche.

Der Vortrag war in einer Sprache gehalten, dass es einem nicht langweilig wurde, aber man trotzdem alles verstanden hat. Alles in einem war es ein sehr interessanter Vortrag, bei dem glaube ich alle etwas Neues erfahren haben.

Nach dem Vortrag durften wir dem Mainz05 Spieler Christoph Moritz Fragen zum Thema Rauchen im Sport aber auch Fragen zum Tabellenplatz und zur Bundesliga stellen. Er hat uns alle Fragen beantwortet. Er hat betont, dass er – auch wenn er eine Zigarette angeboten bekommt oder mal mit dem Fußballspielen aufhört – trotzdem nicht zu Zigaretten greifen wird, da es der Gesundheit im Allgemeinen schadet.

Danach gab es ein Gruppenfoto und er hat jedem, der wollte ein Autogramm gegeben. Man konnte sich auch mit ihm fotografieren lassen.

Am Ende des Tages haben wir noch an Stationen Versuche zum Thema Herz durchgeführt. Unter anderem auch den BMI Test, bei dem festgestellt wurde, ob man für seine Größe zu viel, zu wenig oder normal viel wiegt oder den Lungentest, bei dem geschaut wurde, wie groß unser Lungenvolumen ist.

Die Betreuerinnen, die für die Stationen zuständig waren und uns geholfen haben sie durchzuführen, waren auch sehr nett und freundlich.

Insgesamt glaube ich, dass bei vielen etwas vom Vortrag hängengeblieben ist und dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, die Suchtpräventionstage durchzuführen.

(Nikola Maack, 7e)